Momente für die Ewigkeit...    ... & für den Gaumen!

Momente für die Ewigkeit... ...und für den Gaumen!

 (Hier wird die Geschichte und die Tradition von der Bomboniere auf Deutsch beschrieben!)

 


Sind Sie interessiert, ein bisschen Historie darüber zu erfahren?


Ein Name.... 

....600 Jahre Tradition!


Die Geschichte der Bomboniera zwischen Herkunft und Tradition

 

Der Ursprung des Wortes „Bomboniera“ kommt aus dem Französischen „Bombonnière“.

Dieser Begriff aus dem achtzehnten Jahrhundert bezeichnet eine kleine kostbare Truhe, die die typischen Süßigkeiten der Zeit enthalten hat. Diese Bonbons sind nach schriftlichen Quellen Mandeln mit Honig bedeckt. Nach der Entdeckung Indiens und damit der Einfuhr von Zucker, haben die Apotheker begonnen zu experimentieren und eben diese Mandeln mit karamellisierten Zucker zu beschichten.

Diese Tradition ist urspünglich in Frankreich um 1700 entstanden, wo, anlässlich einer Hochzeit, die Gäste dem Brautpaar eine kostbare Truhe mit Leckereien geschenkt haben.  

Damit kann man sagen, daß die Bomboniera seit ihrer Entstehung in engen Zusammenhang mit der  Verwendung von Confetti ( gezuckerte Mandeln) gebracht worden ist.


 


Beispiel einer französischen Bomboniera

aus Glas und Bronze



 

Die Bedeutung dieser kostbaren Truhe vor 1700?
 

Urspünglich wurde die Bomboniera einfach als Glücksbringer oder guten Omen angesehen.
 Bereits um 1400 tauchte die Bomboniera in Italien auf, um die zukünftige Braut bzw. den zukünftigen Bräutigam in der neuen Familie willkommen zu heißen.

So war es üblich, daß der Bräutigam seiner zukünftigen Braut eine „Coppa Amatoria“ überreichte, einen Kelch mit dem Namen der Braut und deren Gesicht oder dem Bildnis eines trächtigen Kaninchens, übervoll mit gezuckerten Mandeln, als Zeichen von Fruchtbarkeit und Wohlstand für die gemeinsame Zukunft. Das Brautpaar trank aus demselben Kelch, um sich eine fruchtbare und wohlhabende Ehe herbeizuwünschen.


Im Jahr 1500 waren auch in England  die so genannten „Sweetmeat boxes“ bzw. Schatullen mit Confetti aus edlen Materialien als Glücksbringer verbreitet.


Laut historischer Quellen soll anlässlich des neuen Jahres 1574 auch Queen Elizabeth I eine undeffinierte Anzahl von Bomboniere bekommen haben, als Zeichen eines guten Omen für das kommende Jahr. Selbst ihre Hofdamen waren so begeistert, daß sie die Confetti in schönen Schatullen gehütet haben, um sie anschliessend genüßlich zu verzehren.
 


Beispiel einer Sweet-box


 

Die Bomboniera hat im Laufe der Geschichte zwar ihr Aussehen und die Verarbeitung ihrer Materialien (z.B. Keramik, Porzellan, Kristall, Silber ...) geändert, jedoch ist sie wertvoll geblieben und hat wenig von ihrer Eleganz eingebußt. Auch heute mehr denn je, kostbar und begehrt, wird sie sogar für ihre wertvollen Materialien (Perlmutt, Gold, Elfenbein) und natürlich für ihren Inhalt geschätzt.


Johann Wolfgang von Goethe gab im Jahr 1792 eine Schatulle mit leckeren Süßigkeiten (Confetti) der Frau, die seine Braut wurde.
 

 

Den endgültigen Durchbruch der Bomboniera verschaffte jedoch im Jahr 1896 die Hochzeit von Vittorio Emanuele, dem Prinzen von Neapel und zukünftigem König von Italien, mit der Prinzessin Elena von Montenegro, bei der dem hohen Hochzeitspaar viele wertvolle Bomboniere von den Gästen überreicht wurden. Selbst der  Vater des Bräutigams, König Umberto I, lies eine silberne Bomboniera mit Monogramm in Emaille machen.

Seitdem wandelte sich die Bomboniera von der Gabe für die adeligen Ehegatten,  als Geschenk vom Brautpaar für die geladene Gäste. Ausserdem wurde sie bürgerlich und nicht mehr nur dem Adel vorbehalten.

  

Die alte Tradition modernisiert sich!


Die Bomboniera ist ein Symbol:  Einerseits steht sie zur Erinnerung an einem besonderen Anlass dass man zusammen erlebt hat,  anderseits ist es ein kleines Dankeschön an die Gäste für ihre Anwesenheit und ihre Geschenke.



Deshalb gibt es in Italien, aber auch in viele andere Mittelmeer-Länder, keine Taufe ohne Bomboniera, keine Hochzeit ohne Bomboniera, keine Abitur ohne Bomboniera.... kurz gesagt, es gibt keinen besonderenen Anlass ohne Bomboniera.
 




Die Anzahl der Konfetti ... ist wichtig !


Die Etikette möchte, dass die Konfetti in die Tüllsäckchen oder Schatullen immer in ungeraden Zahlen gefüllt werden. Das ist der Grund dafür, daß man in einem Tüllsäckchen bei der Hochzeit immer 5 Konfetti findet. Dieser Brauch wird durch den Gedanken gegeben, daß die ungerade Zahl eine unteilbare Einheit darstellt wie die Ehe.

Jede Nummer hat ihre Bedeutung:
 

  •     5 Confetti symbolisieren Fruchtbarkeit, langes Leben, Gesundheit, Reichtum und Glück
  •     3 Confetti symbolisieren das Paar und das Kind
  •     1 Confetti symbolisiert die Einzigartigkeit des Ereignisses

 

Eine andere Sache, die man dazu wissen sollte, ist, daß die Tradition immer Confetti mit  Mandel und Zuckerguß vorsieht. Dabei symbolisiert die Mandel das Bittere und der Zuckerguß das Süsse im Leben. Heutzutage gibt es süsse Mandeln in allen möglichen ausführungen.... und es muss nicht unbedingt "Mandel mit Zuckerguss" sein, es kann auch Schokolade (in Größe und Form einer Mandel) mit zusätzliche Geschmacksrichtungen sein, wie z.B.: Ricotta & Birne, Cola, Tiramisú, Champagner..., Lemoncello... und vieles mehr!



... die Farbe der Mandeln hat auch ihre Bedeutung!


Sogar die Farbe hat eine Bedeutung und sollte auf der Grundlage des Ereignisses gewählt werden.
 

  •     Bei der GEBURT, sowie bei der TAUFE ist rosarot die richtige Farbe für Mädchen und hellblau für Jungs. Die Figur der Bomboniera kann ein Storch mit Baby, bzw Schnuller, ein Schüchen, oder was ähnliches sein.


  •     Für die KOMMUNION und FIRMUNG (bzw. KONFIRMATION) werden meistens weiße Konfetti verwendet. Die Figur der Bomboniera kann einen betendes Kind zeigen oder ein religiöses Symbol darstellen wie z.B. einen Kelch oder ein Kreuz mit Weizen und Trauben.


  •     Zur DOKTORFEIER sind rote Mandeln ein muss, begleitet durch eine Figur auch mit roter Dekoration (z.B. einen Marienkäfer oder ein weiser Uhu mit Doktorhut und roten Bummel).


  •     Zum GEBURTSTAG sind bunte Confetti angesagt; jedem seine Farbe! Ob der zum 18. zum 75. oder zum 100. Geburtstag, hier sind für die Confetti die individuellen Lieblingsfarben, möglicherweise in verschiedene Nuancen gefragt.


  •     GRÜN ist die Farbe der Verlobung.


  •   Für die HOCHZEIT sind die Confetti in der Regel weiß, aber die Tüllsäckchen können in vielen verschiedenen Farben gemacht werden, von weiß und elfenbein über rosa, lachs bis apfelgrün und türkis... und für die Bomboniere ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.


  • Für die SILBER- und GOLDENE HOCHZEIT gibt es entsprechend silber- und goldfarbene Mandeln. Und dazu passende Tüllchen und Blümchen....


  • Für einen FIRMEN-JUBILÄUM können wir z.B. mit den Farben der Firma die Tüllsäckchen machen, die dann als Tischdeko verwendet werden!

In der letzten Zeit haben sich auch Gastro-Bomboniere durchgesetzt, wie z.B. ein kleines Fläschchen Olivenöl, ein Fläschchen Grappa oder Lemoncello. Auch hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.






Verschiedene Geschmäcke

Dragées bzw. "Confetti"

Verschidene Farben


 

 
Unsere Botschaft ....


Die alte Tradition mit Eleganz und Raffinesse weiterführen oder sie neu erffinden ist, was Fantasie und Engagement erfordert, und es ist genau das, was wir uns vorgenommen haben. Die Stichwörter sind „handwerkliches Können, Professionalität und am Puls der Zeit bleiben“.
  

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